geldnoten

Lebenszykluskosten

 

In der Vergangenheit konzentrierte sich die ökonomische Betrachtung von Bauvorhaben fast ausschließlich auf die Höhe der Baukosten, während die anfallenden Ausgaben während der Nutzungsphase des Gebäudes nicht betrachtet wurden.

Oft übersteigen aber die Betriebs- und Instandhaltungskosten schon nach relativ kurzer Zeit die ursprünglichen Investitionen.

Aus diesem Grund fließen heutzutage auch immer häufiger  Überlegungen bezüglich der Wirtschaftlichkeit von Gebäuden in ihrer Nutzungsphase in die Bauplanung mit ein.

Eine systematische Herangehensweise zur Optimierung der Wirtschaftlichkeit von Bauwerken ist die Lebenszykluskostenberechnung (LCC = life cycle cost). Diese ermittelt auf Grundlage finanzmathematischer Methoden Kennwerte (Barwert), die eine Vergleichbarkeit von Planungsvarianten ermöglichen. Kostentreiber können so identifiziert und durch Änderungen in der Planung optimiert oder sogar vermieden werden.

Lebenszykluskostenberechnungen  können auch als Hilfsmittel bei der Suche nach der wirtschaftlichsten Variante bei Investitionsentscheidungen (z.B. Ersatz von technischen Anlagen, Einsatz regenerativer Energien) eingesetzt werden.

Darüberhinaus wird die LCC systematisch bei den Gebäudezertifizierungen DGNB und BREEAM zur Optimierung und Bewertung der Gebäude angewendet.

 

lcc grafik